High Fantasy
eine eigene Welt mit eigener Geschichte
Was ist High Fantasy?
High Fantasy spielt in einer Sekundärwelt, also einer eigenen Welt mit eigener Geografie, Geschichte, Völkern und Religionen, ohne Verbindung zu unserer. Dazu kommen meist große Einsätze, ein heroischer Ton und ein Konflikt, der die ganze Welt betrifft. Den Begriff prägte Lloyd Alexander in einem Vortrag im Oktober 1969, veröffentlicht 1971 als Essay „High Fantasy and Heroic Romance". Häufig wird High Fantasy synonym mit Epic Fantasy verwendet, das Gegenstück ist Low Fantasy, bei der das Fantastische in unsere Welt eindringt. Für die Praxis heißt High Fantasy vor allem: viel Weltenbau, und damit die größte Gefahr des Infodumps. Die Leserin muss Namen, Orte, Völker und Regeln gleichzeitig lernen, und sie tut das nur so lange, wie sie eine Figur hat, für die sie sich interessiert. Deshalb gilt in High Fantasy besonders: erst die Figur, dann die Welt.
